Freitag, 18. Mai 2012

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Hermann Ehlers1984 / Heft 6
Volk und Parlament - Demokratie in Deutschland
Hermann Ehlers, in den Anfängen der Bundesrepublik Deutschland vier Jahre lang Präsident des Deutschen Bundestags, war — wir können es mit Stolz sagen — unser Bundesbruder. Wer in den Schriften von Hermann Ehlers liest und sich sein politisches Wirken in den ersten Jahren unseres neuen Staates vergegenwärtigt, der wird aber kaum verstehen, warum wir heute nur noch so wenig von diesem Mann und seinem politischen Vermächtnis wissen. Viele Sätze Hermann Ehlers', die wir heute lesen oder hören, kommen uns so aktuell vor, als seien sie in unseren Tagen niedergeschrieben worden. Weiterlesen...


1984 / Heft 6
Politik aus christlicher Verantwortung

Gedanken zu einem Vortrag von Hermann Ehlers aus dem Jahre 1953 „Zur ethischen Existenz des evangelischen Politikers der Gegenwart".
Unser Bundesbruder Weert Börner, Staatssekretär im niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, ist Verfasser der maßgeblichen Biographie über Hermann Ehlers. Im folgenden beschäftigt er sich mit der Frage der Politik aus christlicher Verantwortung, so wie Hermann Ehlers dies verstanden hat. Die Frage nach der „ethischen Existenz des evangelischen Politikers" ist heute so aktuell wie vor 30 Jahren.

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1984 / Heft 6
Der Christ Hermann Ehlers
-Von der ethischen Fundierung seines politischen Handelns-
Es war ein sehr männliches Christentum, das Hermann Ehlers lebte, das er vorlebte. Freunde, die ihm im Kirchenkampf nahestanden, erzählen von seiner fast fröhlichen Furchtlosigkeit, die, ohne in Unbesonnenheit sich zu verlieren oder gar zu verspielen, als stärkende Kraft einfach da war, wenn manche Seele drohte, matt zu werden.
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1984 / Heft 6
Hermann Ehlers - Politiker aus christlicher Verantwortung
Seine Zeitgenossen der ersten Nachkriegsdekade wissen, wie Hermann Ehlers die Entwicklung Deutschlands mitbestimmte. Er hat uns in ungezählten Reden, Aufsätzen, Parlamentsdebatten seine Grundgedanken mit auf den Weg gegeben: über den Staat und unsere Pflicht, ihn zu tragen und mitzugestalten. Weiterlesen...


1984 / Heft 6
Die Fundamente der deutschen Staatsidee
Das Festhalten an der deutschen Geschichte lehrt nicht, Konserven zu erhalten, anstatt Ideen zu entwickeln.
Bundesbruder Hermann Ehlers hielt den folgenden Vortrag anläßlich einer öffentlichen Veranstaltung im Rahmen der Verbandstagung in Marburg 1953.
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1984 / Heft 6
Die Fundamente des Parlaments

Achtung vor der Meinung und vor der Arbeit des anderen

Hat das Parlament bei uns die Position erreicht, die es in einer repräsentativen Demokratie —wenn sie ihren Namen mit Recht tragen soll —haben muß? Ist es wirklich schon die Vertretung der im Volk lebendigen Ansichten und verstehen die Staatsbürger ihr Parlament auch in diesem Sinne?

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1984 / Heft 6
Das Volk an das Parlament, das Parlament an das Volk heranbringen
Hermann Ehlers und der Aufbau der Demokratie in Deutschland
Bundespräsident Theodor Heuss spricht in seiner Trauerrede vor dem Deutschen Bundestag am 2. November 1954 von dem „menschlichen Erschrecken, wie der Tod ein in der Entfaltung stehendes reiches, ja verschwenderisches Leben an sich reißt.” Theodor Heuss drückt aus, was viele Bürger im Lande empfinden: „Hier wurde dem Vaterlande eine Kraft geraubt, die berufen war, die sich auch berufen wußte, mit ein Baumeister der deutschen Zukunft zu werden.”
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1984 / Heft 6
Hermann Ehlers - ein bleibendes Vorbild
Wer aus den zahlreichen Publikationen von Hermann Ehlers einiges liest und wem aus der Fülle von Artikeln und Zeitungsaufsätzen die Bedeutung dieses Politikers der ersten Jahre unseres neuen Staates wieder zu Bewußtsein kommt, vermag nicht zu verstehen, warum so wenig aus seinem Lebenswerk den Menschen von heute noch gegenwärtig ist. Weiterlesen...


1984 / Heft 6
Hermann Ehlers: Hüter der Ordnungen des Denkens

Erst ein starkes Parlament gibt dem Staat Autorität

In seiner Trauerrede spricht am 2. November 1954 der amtierende Präsident des Bundestages, Vizepräsident Carlo Schmid, von Hermann Ehlers als von einem Mann, der gewußt habe, „daß die Demokratie, die Herrschaft des Volkes, nur dort ihre Wurzeln fest in das Erdreich der Nation zu setzen vermag, wo sie fordernd und Achtung heischend auftritt.” Diesem Ziel habe der unermüdliche Wille Hermann Ehlers gegolten.

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Gustav Oelert1984 / Heft 1
Gustav Oelert hundert
Der große Organisator des Wiederaufbaues
Am 21. Februar 1984 jährt sich die Geburt Gustav Oelerts, eines Großen unseres Verbandes, zum hundertsten Mal. Das Wiedererstehen des Verbandes der Vereine Deutscher Studenten nach dem Zweiten Weltkrieg ist aufs engste mit seinem Namen verbunden.
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1984 / Heft 1
Über politische Identität
Vier Thesen zu den Zukunftschancen der Bundesrepublik
Deutschland rückt in Deutschland wieder in den Bereich des politischen Denkens. Zu den Herausforderungen der modernen Industriegesellschaft, die es zu bestehen gilt, gesellt sich die Herausforderung der Geschichte. Die Frage nach der „nationalen Identität" verlangt nach einer Antwort. Wie die Bundesrepublik Deutschland beide Herausforderungen annimmt, entscheidet über ihr Geschick.
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1984 / Heft 1
Verantwortung in der Freiheit
Das Vertrauen in die politischen Institutionen der Bundesrepublik schwindet.
Die Bundesrepublik Deutschland zeigt ein paradoxes Bild: Ihre politischen Institutionen und die mit ihnen verknüpften organisierten gesellschaftlichen Kräfte haben eine zunächst kaum erwartete Kontinuität und Festigkeit bewiesen. Doch im Gegensatz zu dem Bild der relativen Stabilität und funktionalen Angemessenheit, das sie dem ideologisch nicht befangenen Beobachter vermitteln, ist das politische Bewußtsein des Landes weithin von einem starken Unbehagen, wenn nicht gar einer Krise gekennzeichnet.
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1984 / Heft 1
Die Wiederentdeckung Mitteleuropas
Mitteleuropa als politischer Leitbegriff erlebt zur Zeit — so scheint es — seine Wiederentdeckung. Der folgende Beitrag nimmt die Spuren dieses Prozesses auf und versucht, ein erstes Ergebnis darzustellen. Weiterlesen...


1984 / Heft 1
Das Ich und das Nichts oder vom haltlosen Sehnen
Es fällt auf, daß unter den Schlüsselwörtern und Leitmotiven des Lebens in unserer Zeit eine Reihe mit dem kennzeichnenden Wort „Selbst“ beginnen: Selbstbestimmung, Selbstverantwortung, Selbsterfahrung, Selbstverwirklichung. Dabei scheint es, daß vor allem unter der (akademischen) Jugend dem Begriff der Selbstverwirklichung die zentrale Bedeutung zukommt. Doch ist es keinesfalls klar, was unter dem Begriff zu verstehen ist. Weiterlesen...


1984 / Heft 1
Der Jugendprotest
Der Deutsche Bundestag ermittelte: Es ist kein Generationenkonflikt — der Jugendprotest der 70er und 80er Jahre meint die ganze politische Kultur der westlichen Demokratien.
Nachstehend wichtige Teile des Berichts „Jugendprotest im demokratischen Staat".
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Film

e.m. forster_intro
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Gedankensplitter zum wiedererschienenen Film „Wiedersehen in Howards End“ nach dem Roman von E. M. Forster 
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Literatur

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"Erhobenen Hauptes..."
Vom Unrechts- zum Rechtsstaat: Die Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland nach 1945
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Deutschland

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"Ach Verzeihung, Sie sind ja Deutscher!"
Misserfolge in der Integrationspolitik werden oft mit unüberbrückbaren kulturellen Gegensätzen erklärt. Aber der Faktor Kultur wird überschätzt.
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Hochschule

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Man kann nicht „nicht manipulieren“
„Die Bedeutung der Kommunikation liegt in der Reaktion, die ich erhalte“ – so lautet eine der Grundannahmen im Neurologischen Programmieren, kurz: ...
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