Gehörst du zu denen, die irgendwelche Umstände für ihre Lage verantwortlich machen? Die mit sich und anderen hadern? Die sich einreden, irgendwann wird es vielleicht einmal besser sein? Dann, suggeriert Reinhard K. Sprenger, bist du der Leser, den ich meine.
Sprenger stellt den Leser auf den Prüfstand: Erkenne dich selbst! Denn dich will ich provozieren, dich will ich verändern. Ich will, dass du dein Selbst -und sei's unter Schmerzen - hervorbringst. Sprenger legt noch nach und fordert einen maliziös auf, das Buch, wenn es einen denn so nervt, doch einfach zuzuschlagen. Dabei ist man längst in seinen Sog geraten und liest gierig weiter, denn verhandelt wird die ureigene Sache. Die Kernthese: Was zählt, ist die innere Überzeugung, dass man immer wählen kann, und das, was man gewählt hat, auch wollen muss, um sein Selbst zu entfalten. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Privat und am Arbeitsplatz. Was Das Prinzip Selbstverantwortung für die Arbeitswelt bedeutet, davon handelt das Buch des Managementtrainers und Unternehmensberaters und die Adressaten sind die Mitarbeiter auf allen Hierarchieebenen. Es geht über drei Etappen. Führen heißt Führen zur Selbstverantwortung. Es geht um Eindeutigkeit und Wahrhaftigkeit. Ob das Buch nur ein Strohfeuer entfacht? Wählen!
(Das Prinzip Selbstverantwortung. Wege zur Motivation, Reinhard K. Sprenger, Campus, Sonderausgabe Euro 14,90)
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