Vom Unrechts- zum Rechtsstaat:
Die Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland nach 1945
Literatur
"Erhobenen Hauptes..."
Die Entzauberung der Welt
Immer deutlicher treten die Fehlentwicklungen der Moderne zu Tage. Werner Kunze beschäftigt sich mit der Frage, ob die Moderne noch zukunftstauglich ist. Herausgekommen ist eine brillante Analyse des herrschenden Zeitgeistes.
Freiheit – Gleichheit – Dummheit
Die deutschen Bildungsminister glauben gerne – vor allem an die Macht der Magie.
Pluralisierung und Entzauberung
Der kanadische Philosoph Charles Taylor untersucht das geistige Innenleben des säkularen Zeitalters. Eine unentbehrliche Lektüre, findet Thomas Dienberg.
Glücklich ist ... wer sich vergisst
Bei den Römern waren es die Sklaven, die diesen Ansprüchen genügen mussten: ständige Erreichbarkeit, ständige Dienstbereitschaft, ständige Überprüfung. Heute sagt man Kommunikationsfähigkeit, Flexibilität, Evaluation. Kurz, es ist vom modernen Angestellten im Zeitalter postmoderner Managementtheorien die Rede. Das moderne Walhall dazu ist die Harvard Business School.
Idylle und Tragik
Adalbert Stifters dreibändiger „Nachsommer“ wurde 1857 veröffentlicht. Die zeitgenössische Leserschaft war sich weitgehend einig: langatmig, flache Charaktere, oberlehrerhaft. Wie sein Autor geriet der Roman in Vergessenheit. Erst die 1920er Jahre entdeckten ihn – seither gehört er unserem Lektürekanon an.
Religion und Bürgergesellschaft
Der Historiker und Publizist Paul Nolte (*1963) veröffentlicht mit seinem Essay Religion und Bürgergesellschaft. Brauchen wir einen religionsfreundlichen Staat? die überarbeitete Version einer Rede, die er unter dem Titel Vom Störfall zur neuen Ressource. Brauchen wir einen religionsfreundlichen Staat?
„Auch ich hatte heute einen schönen Erfolg“
Seit 1995 sind Jüngers Kriegstagebücher 1914–1918 im Deutschen Literaturarchiv Marbach öffentlich zugänglich. Helmuth Kiesel hat sie 2010 bei Klett-Cotta publiziert. Ein Meilenstein der Jünger-Forschung.
Rebellen rüsten zum Widerstand
Bei jedem neuen Euro-Rettungspaket, das durch die Parlamente gebracht werden soll, wiederholt sich die gleiche Debatte über Chancen und Risiken der gewährten Kredite und der aufgespannten Rettungsschirme; nur die Summen steigen unaufhörlich. Und die Anfangs kleine Minderheit der Skeptiker ist nicht totzukriegen; sie wächst und vernetzt sich zunehmend. Der als Euro-Rebell bekannt gewordene FDP-Abgeordnete Frank Schäffler sowie Eberhard und Eike Hamer („Was tun, wenn der Crash kommt?“) haben einige ihrer Beiträge zur Diskussion nun als Sammelband herausgegeben.
Digitaler Sozialismus
1989 gilt als die Geburtsstunde des Internets. Mehr als zwanzig Jahre später wirft Jaron Lanier, einer der Internet-Pioniere, einen kritischen Blick auf die Entwicklung der Netzkultur seit der Jahrtausendwende – und macht sich damit nicht nur Freunde in der Cybergemeinde.
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