Freitag, 18. Mai 2012

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Manuel Mackasare

2011_mackasare

Redakteur Zeitgeschehen

Geboren bin ich im Jahre 1985. Im Wintersemester 2005/06 habe ich mein Studium der Germanistik und Geschichtswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum aufgenommen, im Sommersemester 2008 den B.A. erlangt. Derzeit führe ich mein Studium fort, Ziel ist der M.A. Obwohl ich einigermaßen flächendeckende historische Kenntnis seit dem frühen Mittelalter anstrebe, liegen meine Studienschwerpunkte doch in der Neuzeit, insbesondere dem 18. und 19. Jahrhundert. Hier siedelt sich auch mein germanistisch-literaturwissenschaftliches Studium an; zwischen früher Aufklärung und Weimarer Klassizismus scheint mir mehr gedichtet und gedacht worden zu sein als in vorangegangenen und nachfolgenden Epochen.

Studentische Korporationen hatten schon vor Studienbeginn mein Interesse geweckt. Der Kontakt zum Bochumer VDSt kam folglich recht schnell zustande und bewog mich dann in meinem zweiten Studiensemester zum Eintritt. Zwar war unser Bochumer Bund eine Zeit lang schlecht aufgestellt und schien hinter anderen regionalen Verbindungen zurückzustehen, allerdings reizte mich – neben einigen sehr intensiven persönlichen Kontakten – gerade seine Gestaltbarkeit.

Mit der Zeit stellte ich fest, dass letztere kein auf Bochum beschränktes Symptom ist. Der gesamte KV scheint im Spannungsfeld zwischen historischem Wandel und Tradition zu stehen. Jeder VDSter kann und sollte teilhaben an diesem Diskurs und so unseren künftigen Weg mitbestimmen. Es ist dies auch ein kleines, gut greifbares Abbild jener Verantwortung, die eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft ihren Bürgern auferlegt.

Insbesondere mein Seniorat im Wintersemester 2008/09 hat mich geprägt. Blicke ich heute zurück, sehe ich, dass die hohen Ansprüche meiner Verbindung mich verändert, mein Verantwortungsbewusstsein geschärft haben.

Ich fühle mich geehrt, künftig an unserem traditionsreichen Verbandsorgan mitarbeiten zu dürfen. Ganz im Sinne des oben Gesagten möchte ich dabei die Kontroverse um historische, gesellschaftliche, politische und korporative Fragestellungen weiterführen und meinen Teil dazu beitragen, den VDSt gestärkt aus unserer unsteten Zeit hervorgehen zu lassen.

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