Derzeit erleben wir eine wirtschaftliche Krise, die in ihrem Ausmaß der von 1929/30 nur unwesentlich nachsteht (auch wenn die heutigen politisch-ökonomischen Rahmenbedingungen mit denen vor 80 Jahren nicht unmittelbar vergleichbar sind). Erstaunlich – und so gar nicht typisch deutsch – sei, so der Tenor von Journalisten und Kommentatoren, dass sich die Leute von der Krise nicht die Stimmung verderben ließen und trotz immer neuer Hiobsbotschaften
Deutschland
Lehren der Krise
Ein Galopp durch die Krise
Der König ist tot, es lebe der König – frei nach diesem Motto nahmen die Investmentbanken ihre Geschäfte nach einer kurzen Atempause in gewohnter Manier wieder auf. Die Banken wie JP Morgan (USA) und die Deutsche Bank fahren nach einer kurzen Stagnationsphase wieder Milliardengewinne ein, während Teile der Industrien vieler Länder wie gelähmt sind oder im Todeskampf liegen.
Wirtschafts- und Finanzkrise als Folge einer gesellschaftlichen Entwicklung
Wenn über die derzeitige Wirtschafts- und Finanzkrise gesprochen wird, ist es zum politisch korrekten Sprachgebrauch geworden, auf die gierigen Bankmanager zu verweisen, und unser Wirtschaftssystem in Frage zu stellen. Das kritisierte Verhalten ist aber weder plötzlich vom Himmel gefallen, noch ist es nur ein alleiniges Banker-Phänomen. Der Tanz um das Goldene Kalb hat viele in der Gesellschaft erfasst.
Die Finanzkrise der Gegenwart – werden wir dieser noch Herr?
Betrachtet man die allenthalben wahrnehmbare Finanzkrise, scheint man sich zunächst einmal ganz offensichtlich bei diesem ganzen Treiben seitens der Politik und der Medien die für die Aufsicht von Banken zuständigen Aufsichtsorgane (in Deutschland die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht - BaFin) als Prügelknaben herausgeguckt zu haben. Das Problem ist wohl, dass es immer wieder Gerangel zwischen der BaFin und der Bundesbank hinsichtlich
Wieso Krise? – Soziale Marktwirtschaft !
Die deutsche Regierung antwortet auf die Weltfinanzkrise, die sich inzwischen zur Weltwirtschaftskrise entwickelte, mit einem umfangreichen „Konjunkturprogramm“ oder „Konjunkturpaketen“. Ob diese große Krise mehr ist als eine Konjunkturkrise, gar eine Systemkrise auslöst oder darstellt, wäre zu prüfen. Einigkeit besteht bisher weltweit bei den Regierungen, dass
Die Bildungsmisere
Auf den ersten Blick glaubt man nicht, wie tief das Bildungssystem in die Gesellschaft eingreift. Aber es begleitet jeden Deutschen buchstäblich von der Wiege bis zur Bahre. Vom Kindergarten über die Schule in die Universität und von den berufsbildenden Maßnahmen über die täglichen Medien bis hin zu Bildungsangeboten für Senioren. Doch dieses System steckt in der Krise:
Integration - Gefahr oder Chance ?
Wenn man sich mit dem Thema Integration von Immigranten auseinandersetzen will, muss man zunächst darlegen, wie dieses Problem entstanden ist und welche Dimensionen es hat. Danach müssen die konkreten Gründe für das Problem und die Widerstände gegen eine Lösung erörtert werden. Schließlich muss darüber gesprochen werden, welche Aktionen zur Lösung des Problems ergriffen werden müssen.
Das Recht der Mehrheit
Als der türkische Ministerpräsident Erdogan bei seinem Deutschlandbesuch zu Jahresbeginn seine hier lebenden türkischen Mitbürger mehr oder weniger offen zur Integrationsverweigerung aufrief und für sie bei der deutschen Regierung kulturelle Minderheitenrechte einforderte, da war die Reaktion darauf einigermaßen typisch für die politische Diskussionskultur in Deutschland.
Keine Minderheit, aber akzeptierte Gemeinschaft
Es war ein Fehler seitens des türkischen Ministerpräsidenten, die in Deutschland lebenden Türken als (ethnische) Minderheit zu bezeichnen. Der Ausdruck Minderheit, vor allem klassisch im europäischen Kulturkreis als nationale bzw. ethnische Minderheit bekannt und verwendet, ist für autochthone oder historisch gewachsene Gruppen von Menschen zu verwenden.
Deutschland hat kein Ausländerproblem – Deutschland hat ein Unterschichtenproblem
Am 10. Februar 2008 sprach der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan in der Köln-Arena vor mehr als 20.000 Türken, die nicht nur aus Nordrhein-Westfalen kamen, sondern auch mit Bustransfers aus den Niederlanden anreisten. Seine Rede löste in Deutschland eine Kontroverse aus, denn zuvor hatte er die Schaffung von türkischen Schulen und Universitäten in Deutschland gefordert.
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