Der Präsidentschaftswahlkampf in Frankreich treibt skurrile Blüten. Immer mehr verwundert die Augen reibt sich vor Ort Elias Buchwald.
Europa und die Welt
Märchenstunde
Der Untergang des Abendlandes
Dass die großen Jahre des Westens vorbei sind und die Zukunft in Asien liegt, ist inzwischen zur Binsenweisheit geworden; Europa wird Randprovinz der neuen Weltordnung. Aber Auf- und Abstiege gehören zur Geschichte dazu, und machtpolitischer Niedergang muss nicht immer ein Verhängnis sein.Auf Wiedersehen, Orient
Hamed Abdel-Samad prognostiziert „Aufbruch oder Zusammenbruch“ in der islamischen Welt. Eine Herausforderung auch für Europa – und eine Chance.
Warschauer Pakt II
Der chinesische Boom treibt westliche Investoren in Scharen nach Asien. Aber der Aufstieg des Ostens ist längst nicht mehr nur ökonomisch. Schon seit zehn Jahren formen sich neue Militärallianzen, wie die Shanghai Cooperation Organization.Explosive Dynamik
Brasilien ist unverkennbar auf dem Weg zur Großmacht. Aber bis zum Erreichen westlicher Rechts- und Umweltstandards ist es noch ein weiter Weg; und nach wie vor ist die Armut groß.
Ansturm auf Europas Grenzen
Weder Grenzschutz noch Entwicklungshilfe haben den Flüchtlingsstrom nach Europa bisher eindämmen können, und auch die weltweite Demographie verheißt wenig Gutes. Harte Gewissensentscheidungen stehen den Europäern bevor, prognostiziert Helmut Meininghaus.Eurovision
Die Eurokrise um Griechenland und ihre Folgen drohen die Europäische Union in eine weitere Phase müßiger Selbstbeschäftigung zu treiben. Dabei wären gerade die Finanzkrise und der neue Lissabonvertrag Gelegenheiten gewesen, Europa nicht mehr nur neue Institutionen, sondern eine geopolitische Vision zu verleihen.
Europa nostra – ein künftiges Imperium?
Im Aufbau des europäischen Vielvölkergebildes findet sich manche Parallele zu frühren europäischen Großreichen. Aus dem historischen Vergleich drängt sich eine Frage auf: Bleibt es beim homogenen Kleineuropa – oder wird Europa Imperium?
Brüssel, Lissabon und die anderen
Oft verrät ein Blick von außen viel über das Innenleben einer Organisation. EU-Europa hat eine ganze Reihe von Nachbarn mit verschiedenen Perspektiven. Sehr nah an der Union, halb eingebunden, aber doch mit distanziertem Blick sind die Schweizer. Eine Außenansicht.
Polens EU-Ostpolitik
Im neuen, größeren Europa bestimmen nicht mehr Deutschland und Frankreich alleine die strategische Richtung der Union. Die Sichtweisen der großen EU-Mitglieder sind aber keineswegs identisch. Frankreich zum Beispiel blickt auf das Mittelmeer. Polen blickt ganz eindeutig nach Osten.
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