„Neuer Kalter Krieg“ ist auf gutem Wege, zum Wort dieses Jahres zu werden. Dass die Mächte dieser Welt dabei sind, sich neu zu positionieren, dass dabei vornehmlich das Verhältnis des Westens zu Russland sich merklich abzukühlen droht, ist spätestens mit dem 5-Tage-Krieg um Südossetien auch in das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit gedrungen.
Europa und die Welt
Zurück in die Zukunft?
Für ein lebendiges Mitteleuropa
{mosimage}Der Mitteleuropa-Verein Deutscher Hochschüler e.V. wurde im Herbst 2006 beim 1. Stiftungsfest des VDH Budapest von Studentinnen und Studenten aus verschiedenen Ländern Europas in der Hauptstadt von Ungarn gegründet. In den letzten zwei Jahren beschäftigte sich der Vorstand mit dem Aufbau der neuen Organisation. Die Akademischen Blätter befragten den Vorsitzenden, Bálint Kolnhofer, VDSt Fünfkirchen, VDH Budapest über die bisherigen Ergebnisse.
Nein zur Auflösung von Nationalstaaten in der EU
Die CDU-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen beschloss im Mai 2007, Nordrhein-Westfalen solle dem Benelux-Vertrag beitreten, den Belgien, die Niederlande und Luxemburg im Jahr 1958 geschlossen hatten. Dieser Vertrag regelt eine Wirtschaftsunion der drei Vertragsstaaten, also den freien Handel und die Freizügigkeit von Arbeitskräften, Dienstleistungen und Kapital. In einem weiteren Vertrag regelten die drei Staaten im Jahr 2004 auch die grenzüberschreitende Bekämpfung der Kriminalität.
Europäische „Demokratie“
Der in Lissabon von den 27 Mitgliedern der Europäischen Union vereinbarte Reformvertrag wird von den Politikern damit angepriesen, dass er die Demokratisierung in der EU stärke. Wie sieht es aber mit dem demokratischen Verfahren vor der Ratifizierung des Reformvertrages durch Bundesrat und Bundestag aus? Bevor diese Gremien entscheiden, sollten auch die Bürger entsprechend demokratischen Gepflogenheiten Gelegenheit haben, sich mit dem Inhalt des Reformvertrages vertraut zu machen und sich eine sachlich fundierte Meinung zu bilden.
Ostpreußentum und dessen Auswirkungen auf Oberschlesien
Robert Traba (geb. 1958) ist Professor für Geschichte, Kulturwissenschaftler, Dozent am Institut für politische Studien an der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Chefredakteur der Allensteiner Zeitschrift Borussia und Direktor des im Oktober 2006 gegründeten Zentrums für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Im Jahr 2004 wurde Robert Traba mit dem Deutsch-Polnischen-Preis ausgezeichnet.
Stirbt Europa?
Im Mai 2006 wurde in der hiesigen Presse über die Rede, die der jetzige Präsident von Russland, Wladimir Putin, über die Lage der Nation hielt, berichtet. Darin erwähnte der Präsident, dass das dringendste Problem in Russland seine demographische Situation sei und wenn nichts geschähe, Russland zum Sterben verurteilt wäre. Er belegte dies mit der Feststellung, dass Russlands Bevölkerung jedes Jahr um 700.000 Menschen schrumpfe.
Arbeitsmarkt und Globalisierung
Ratschläge, wie man sich am besten auf die Globalisierung vorbereitet, kommen eigentlich etwas spät. Denn die Globalisierung ist schon längst da. Wir alle sind bereits gewohnheitsmäßige Global Players, mindestens als Konsumenten. Wer es nicht glaubt, gehe einmal offenen Auges durch ein Kaufhaus oder frage nach, wo die Einzelteile seines Autos gefertigt wurden. Oder er werfe einen Blick auf die Rückseite der letzten Akademischen Blätter mit den Arbeitsorten unserer Bundesbrüder.
Europäische Identität – kommt sie oder kommt sie nicht?
Europas Krise ist sprichwörtlich geworden (zumal nach den verlorenen Verfassungsreferenden in Frankreich und Holland) - und das Unbehagen hängt damit zusammen, dass man eigentlich nicht mehr weiß, was die Deutschen / Briten / Franzosen / Italiener usw. mit den Polen / Tschechen / Rumänen usw. oder den Dänen / Letten / Maltesern usw. verbindet, und warum der Nationalstaat sich in einen Staatenbund einfügen sollte.
Posse: An alle Raucher und Nichtraucher
So was gibt's nur in den USA. Das ist die wohl beste Anwaltsgeschichte des Jahres, und wohl auch des Jahrzehnts! Sie ist wahr und hat den ersten Platz im amerikanischen Wettbewerb der Strafverteidiger (Criminal Lawyer Award Contest) gewonnen:
Ist ein EU Beitritt der Türkei noch zeitgemäß?
Die neue Kommissarin für Auswärtige Beziehungen und Europäische Nachbarschaftspolitik, Benita Ferrero-Waldner, behauptete auf der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments am 1.12. 2004, dass die EU „der Ukraine immer eine klare Perspektive gegeben" habe. Dies bestreitet energisch der ehem. Leiter des Kooperationsbüros Ukraine der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kiew, Winfried Schneider-Deters
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