Robert Traba (geb. 1958) ist Professor für Geschichte, Kulturwissenschaftler, Dozent am Institut für politische Studien an der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Chefredakteur der Allensteiner Zeitschrift Borussia und Direktor des im Oktober 2006 gegründeten Zentrums für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Im Jahr 2004 wurde Robert Traba mit dem Deutsch-Polnischen-Preis ausgezeichnet.
Europa und die Welt
Stirbt Europa?
Im Mai 2006 wurde in der hiesigen Presse über die Rede, die der jetzige Präsident von Russland, Wladimir Putin, über die Lage der Nation hielt, berichtet. Darin erwähnte der Präsident, dass das dringendste Problem in Russland seine demographische Situation sei und wenn nichts geschähe, Russland zum Sterben verurteilt wäre. Er belegte dies mit der Feststellung, dass Russlands Bevölkerung jedes Jahr um 700.000 Menschen schrumpfe.
Arbeitsmarkt und Globalisierung
Ratschläge, wie man sich am besten auf die Globalisierung vorbereitet, kommen eigentlich etwas spät. Denn die Globalisierung ist schon längst da. Wir alle sind bereits gewohnheitsmäßige Global Players, mindestens als Konsumenten. Wer es nicht glaubt, gehe einmal offenen Auges durch ein Kaufhaus oder frage nach, wo die Einzelteile seines Autos gefertigt wurden. Oder er werfe einen Blick auf die Rückseite der letzten Akademischen Blätter mit den Arbeitsorten unserer Bundesbrüder.
Europäische Identität – kommt sie oder kommt sie nicht?
Europas Krise ist sprichwörtlich geworden (zumal nach den verlorenen Verfassungsreferenden in Frankreich und Holland) - und das Unbehagen hängt damit zusammen, dass man eigentlich nicht mehr weiß, was die Deutschen / Briten / Franzosen / Italiener usw. mit den Polen / Tschechen / Rumänen usw. oder den Dänen / Letten / Maltesern usw. verbindet, und warum der Nationalstaat sich in einen Staatenbund einfügen sollte.
Posse: An alle Raucher und Nichtraucher
So was gibt's nur in den USA. Das ist die wohl beste Anwaltsgeschichte des Jahres, und wohl auch des Jahrzehnts! Sie ist wahr und hat den ersten Platz im amerikanischen Wettbewerb der Strafverteidiger (Criminal Lawyer Award Contest) gewonnen:
Ist ein EU Beitritt der Türkei noch zeitgemäß?
Die neue Kommissarin für Auswärtige Beziehungen und Europäische Nachbarschaftspolitik, Benita Ferrero-Waldner, behauptete auf der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments am 1.12. 2004, dass die EU „der Ukraine immer eine klare Perspektive gegeben" habe. Dies bestreitet energisch der ehem. Leiter des Kooperationsbüros Ukraine der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kiew, Winfried Schneider-Deters
Deutsch-türkische Erbfreundschaft
"Unsere gemeinsame Zugehörigkeit zu der Gemeinschaft der freien Welt bildet auch den Hintergrund für eine fruchtbare Entwicklung unserer zweiseitigen Beziehungen." Diese Worte Bundeskanzler Konrad Adenauers aus dem Jahr 1954 brachten die deutsch-türkischen Beziehungen für die Nachkriegszeit auf den Punkt.
Der Gottesbezug in der EU-Verfassung
In der EU-Verfassung wird auf eine Erwähnung der christlichen Religion in allen Bereichen verzichtet.
Weder in der Präambel noch im eigentlichen Verfassungstext selbst gibt es eine konkrete Nennung, und eine Änderung ist ausgeschlossen.
Seite 3 von 3

Europa und die Welt











