Freitag, 18. Mai 2012

RSS | mobil | Archiv | Spiele | Wetter | VVDSt

Sie sind hier: Studium Hochschule Von Banken und Sonnenflecken
nlp mentale landkarte

Man kann nicht „nicht manipulieren“

  „Die Bedeutung der Kommunikation liegt in der Reaktion, die ich erhalte“ – so lautet eine der Grundannahmen im Neurologischen Programmieren, kurz: NLP. An der eigenen Wirkungsweise auf andere Menschen lässt sich mehr beobachten und tr... Weiterlesen...


auswaertiges amt berlin_introStudium / Hochschule
Die Suche nach den Grautönen
Historische Forschung besteht aus mühsamer Quellenarbeit. Wer sich auf die Akten einlässt, findet wenig Schwarz und Weiß, aber viele Grautöne. Aus der Praxis als Leiter des Politischen Archivs des Auswärtigen Amts erzählt Ludwig Biewer. Weiterlesen...


eiffelturm_introStudium / Hochschule
Auf Wanderschaft
Auch heute noch wandern Geisteswissenschaftler viel und arbeiten häufig in Berufsfeldern, die ihrem Studium recht fern liegen. Über seinen Weg vom Politologie-Studium in den Beruf erzählt Elias Buchwald. Weiterlesen...


pagode_introStudium / Hochschule
Nah und fern
Japanische Technik und Produktionsmethoden sind im Westen Alltag und das Land spätestens seit dem großen Beben im März 2011 Gegenstand häufiger Berichterstattung. Aber die japanische Mentalität ist uns, immer noch, recht fern. Aus seiner... Weiterlesen...


chips_introStudium / Hochschule
Spontan bleiben
Rechtzeitige Orientierung und frühzeitiges Knüpfen von Kontakten sind im Studium fraglos nützlich. Die wichtigen Entscheidungen fallen dennoch oft spontan. Über seinen Weg in den Beruf als Ingenieur im Fachbereich Elektrotechnik erzählt ... Weiterlesen...


2012-02-05 stick_introStudium / Hochschule
Von Banken und Sonnenflecken
Jedes größere Unternehmen hat eine IT-Abteilung; als IT-Fachmann kann man mit verschiedensten Branchen in Kontakt kommen. Über seinen Weg in den Beruf als Informatiker erzählt Patrick Schmiedel. Weiterlesen...


Demo_Bologna_kleinStudium / Hochschule
Viel Lärm um nichts
Am 17. Mai veranstaltete das Bundesbildungsministerium eine nationale Bolognakonferenz in Berlin und reagierte damit auch auf die Proteste gegen die Bildungsreform. Hunderttausende Studenten und Schüler hatten in den vergangenen Jahren a... Weiterlesen...


Studium / Hochschule
Der europäische Student
Der Bologna-Prozess sollte die Studiengänge europaweit harmonisieren. Auf den Weg dorthin ist ein Stück zu gehen. Doch nicht nur die Hochschulsysteme liegen weit auseinander. Auch die soziale Zusammensetzung der Studentenschaft und ihre ... Weiterlesen...


Studium / Hochschule
Private Hochschule besetzt Nische auf dem Bildungsmarkt
Das Bild des akademischen Lebens in Deutschland ist sehr stark von der klassischen Universität und ihren traditionellen Studiengängen geprägt, die im Zuge des Bologna-Prozesses gründlich durchreformiert wurden und noch werden. Daneben gi... Weiterlesen...


Quelle: aboutpixel.de - Ute PelzStudium / Hochschule
Warum sind Fachhochschulen genauso wichtig?
Seit Monaten gibt es hochschulpolitisch in den deutschen Wochenzeitungen ein wichtiges Thema: Bologna. Die oberitalienische Stadt war Unterzeichnungsort der sogenannten Bolognaerklärung zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Hoch... Weiterlesen...


Studium / Hochschule
Sachsen hat bestes Bildungssystem
Was können die Bildungssysteme zum wirtschaftlichen Wachstum beitragen? Antwort auf diese Frage liefert der Bildungsmonitor 2008 des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft.Sachsen schneidet in der Studie am besten ab. Danach... Weiterlesen...

Von Banken und Sonnenflecken

E-Mail Drucken PDF

2012-02-05 stick
Jedes größere Unternehmen hat eine IT-Abteilung; als IT-Fachmann kann man mit verschiedensten Branchen in Kontakt kommen. Über seinen Weg in den Beruf als Informatiker erzählt Patrick Schmiedel.

Aka-Blätter: Zuletzt konnten wir Dich beruflich in der Schweiz antreffen, in Zürich. Was hat Dich dorthin verschlagen?

Patrick Schmiedel: Ein Beratungsprojekt für eine Schweizer Bank. Als IT-Berater ist unsere Firma breit aufgestellt, zu unseren Kunden gehören Automobilbauer, Energieerzeuger und eben auch die Finanzbranche. Das macht das Geschäft relativ krisenresistent, weil man nicht vom Auf und Ab eines einzelnen Wirtschaftszweigs abhängt. Das Engagement bei den Eidgenossen wird übrigens wird länger anhalten, ich wechsele demnächst zur Schweizer Niederlassung.

Wie wird man IT-Berater?

Speziell studiert habe ich das nicht, eigentlich hatte ich lange Zeit auch eher eine Laufbahn als klassischer Software-Entwickler im Blick gehabt. Aber in der Bewerbungsphase nach der Diplomarbeit hat sich dieses Angebot eben als das interessanteste herausgestellt.

Hattest Du viele Bewerbungsgespräche?

Acht oder neun, wobei interessanterweise das erste Angebot am Ende das war, für das ich mich entschied. Die Firma hatte mich aktiv kontaktiert, nachdem ich mich ins Absolventenbuch der Uni eingetragen hatte. Zwischen der Abgabe der Diplomarbeit und der Entscheidung lagen gut zwei Monate.

Worüber hast Du Deine Diplomarbeit geschrieben?

2012-02-05 patrick schmiedel_introÜber die „Entwicklung einer Architektur zur Integration verteilter solarer Daten“. Das Thema ergab sich aus dem Betriebspraktikum, das ich in den USA bei der NASA absolviert hatte, für ein gemeinsames NASA/ESA-Projekt, bei dem es darum ging, Daten von verschiedenen Beobachtungsstationen zu integrieren, in ein gemeinsames Format zu konvertieren und in einer Web-Anwendung zugänglich zu machen. Inhaltlich ging es u. a. um Satellitenfotos zur Beobachtung von Sonnenflecken. Eine weiterentwickelte Version ist übrigens unter http://helioviewer.org/ frei einsehbar.

Wie kommt man auf ein solches Thema? Sonnenflecken liegen für Informatiker ja nicht unbedingt nahe …

Wie gesagt, durch das Praktikum. Das ergab sich durch einen persönlichen Kontakt zur ESA.

Haben die Studienfächer dazu gepasst?

2012-02-05 rechner_introDie Vertiefungsrichtungen, u. a. Softwaretechnik und Telematik, würde ich wieder so wählen. Gefehlt hat ein wenig Betriebswirtschaft, wobei das als Nebenfach möglich gewesen wäre. Daneben stand aber auch noch Entrepreneurship zur Wahl, also Unternehmertum, was ich mir dann ausgesucht habe.

Welche Tipps würdest Du Studienanfängern aus Deiner Erfahrung heraus geben?


Frühzeitig Praxisorientierung suchen, möglichst bei verschiedenen Arbeitgebern jobben, um einen Einblick zu bekommen und auch mit verschiedenen Anwendungen zu arbeiten. Es ist einfach nützlich, sich mit manchen Dauerbrennern wie SAP auszukennen; nur etwas Java programmieren zu können, ist nach einem Informatikstudium etwas wenig, obwohl es natürlich auch für die theoretische Informatik einen gewissen Markt gibt. Daneben ist natürlich das Netzwerken wichtig, eben über Absolventenbücher, XING und andere Plattformen. Und für die Bewerbungsgespräche ist es immer gut, den eigenen Marktwert realistisch einschätzen zu können. Dazu gibt es meist Erhebungen, wie bei den Informatikern zum Beispiel die c’t-Gehaltsumfrage.
Share