Auch wenn manches anerzogen ist oder sich durch kulturelle Prägung erklären lässt: Viele menschliche Verhaltungsweisen sind mit Wissen über evolutionäre, also auch genetische Vorprägungen viel plausibler.Gestern und heute
Soziobiologie
Auch wenn manches anerzogen ist oder sich durch kulturelle Prägung erklären lässt: Viele menschliche Verhaltungsweisen sind mit Wissen über evolutionäre, also auch genetische Vorprägungen viel plausibler.Biologie und Politik
Biologisch bedingte Ungleichheiten zwischen Menschen wie die zwischen Mann und Frau sind heutzutage hochgradig politisch unkorrekt. Eine Gesellschaft, die sie ignoriert, wird aber einen hohen Preis zu zahlen haben.Bhagavadgita: Der Gesang des Erhabenen
Über das üppige Grasland hat sich eine unnatürliche Stille gesenkt. Zwei gewaltige Heerhaufen stehen Aug in Aug. Spießträger und Bogenschützen, Kavallerie auf nervös tänzelnden Rössern, prunkvolle Streitwagen, Elefanten gar.
Die Eucharistie
Im säkularisierten Europa wachsen große Teile der jungen Generation ohne Kontakt zu den religiösen – christlichen – Riten auf, die für ihre Vorväter noch selbstverständlicher Teil der Alltagskultur waren.
Der Fluch des Christentums?
Vor zehn Jahren veröffentlichte der Philosoph Herbert Schnädelbach einen kontroversen Artikel über die historischen Auswirkungen des Christentums. Knut Henke wirft einen Blick zurück – und ist heute noch so empört wie damals.
„Die Heilige Allianz“ 1815. Utopie und Wirklichkeit
Die Beschäftigung mit der Geschichte gehört – so könnte man meinen – nicht zu den vordringlichen Aufgaben des europäischen Einigungsprozesses. Und doch finden sich bemerkenswerte Beispiele politischer Utopien und Ideen, deren zu erinnern überaus lehrreich und befruchtend sein kann. Eine besonders eigentümliche Geschichte ist die des russischen Zaren Alexander I. und der „Heiligen Allianz“.
Ich will nicht vergessen
Zwanzig Jahre Wiedervereinigung – doch wie weit sind die Deutschen mit der inneren Einigung und der Verarbeitung der DDR-Vergangenheit wirklich? Rüdiger Rosowski, Jahrgang 1959, der in Berlin aufwuchs und in Westdeutschland studierte, wirft einen sehr persönlichen Blick zurück auf die Zeit der Teilung und der Wende.
Verpasste Chancen auf dem Weg zur Einheit
Bärbel Bohley zählte zu den bekanntesten Bürgerrechtlern der ehemaligen DDR. Geboren 1945 in Berlin, lebte und arbeitete sie bis zum Mauerfall 1989 in der DDR. Aufgrund ihrer oppositionellen Aktivitäten geriet sie wiederholt in Konflikt mit der Staatssicherheit und wurde zweimal inhaftiert. Als Mitbegründerin der Bürgerbewegung Neues Forum setzte sie sich für eine demokratische Erneuerung der DDR ein. Für ihre Verdienste um die friedliche Revolution in der DDR wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz (1994) und dem Nationalpreis (2000) ausgezeichnet. Am 11.09.2010 ist die bekannte DDR-Bürgerrechtlerin und Mitbegründerin des Neuen Forums Bärbel Bohley nach schwerer Krankheit gestorben. In ihrem letzten Interview mit den Akademischen Blättern zeigte sie sich noch einmal als große Menschenfreundin und unbeirrbare Kämpferin für Freiheit und Demokratie.
Ist die Moderne unmodern geworden?
Viele Menschen fragen sich: In welcher Zeit leben wir eigentlich? Ist es eine gute Zeit oder nicht? Oder etwas genauer gefragt: Was ist gut, was nicht? Dies sind einfache Fragen, die aber nicht einfach zu beantworten sind. Zu groß ist die Bandbreite der subjektiven Beurteilung. Für die einen leben wir in der besten aller Welten.
„NÖSPL“ – ein Stück DDR-Wirtschaftsgeschichte
Um die von 1963 bis 1970 stattgefundene Entwicklung, die auf deutschem Boden zu einer bis heute einmaligen und zugleich interessanten geldgeschichtlichen Entwicklung geführt hat, besser bewerten zu können, sollte eine kurze Betrachtung zur Vorgeschichte vornan gestellt werden. Die DDR entstand am 7. Oktober 1949 auf dem Gebiet der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ).
Seite 1 von 3

Gestern und heute










